Category Archives: Hochsensibilität

Eins, zwei oder drei- Familienplanung als Feinfühler

 

Oftmals zum Kinderkriegen, neben den glücklichen Zufallskindern, eine ganz bewusste Entscheidung. Um diese Entscheidungen: Möchte ich ein Kind bzw. möchte ich ein zweites oder drittes Kind, soll es heute in diesem Blogartikel gehen. Dabei erzähle ich Dir auch meine ganz eigene Geschichte.

 

Ich dachte wir bekommen ein Einzelkind.

Dass ich ein Kind haben möchte, wusste ich schon immer. Aber irgendwie hatte ich immer die Vorstellung, dass wir nur ein Kind haben werden und dieses Gefühl hatte ich auch in meiner Schwangerschaft mit Eliah. Damals unterhielt ich mich mit einem Freund, der selbst ein Einzelkind war und meine Begeisterung nur ein Kind zu haben überhaupt nicht teilen konnte. Er hat in seiner Kindheit ein Geschwisterkind vermisst. Aber natürlich gibt es bestimmt auch Einzelkinder, die sehr gut mit der Situation zurechtkommen und die ungeteilte Aufmerksamkeit genießen.  Das ist äußerst unterschiedlich. Ich blieb standhaft in dem Glauben, dass wir nur ein Kind haben werden, doch das Leben zeigte mir einen anderen Weg auf.

 

Nach der Geburt unseres ersten Kindes war für mich klar: Das möchte ich wieder erleben.

Ja, nach dieser Überschrift denkst Du Dir natürlich jetzt, dass ich eine Traumgeburt hatte. Nein, das war eigentlich nicht der Fall. Oder sagen wir, die Geburt meines Sohnes hatte viele schöne und intensive Momente. Aber sie war zu lang, kräftezehrend und endete im Krankenhaus. Es war natürliche Geburt, aber in einer Atmosphäre, die ich mir nicht gewünscht habe.

Ich brauchte etwas Zeit um diesen Geburtsprozess zu verkraften. Und mir ist es auch ganz wichtig, zu betonen, dass jede Geburt ganz individuell ist. Schmerzarme und komplikationsfreie Geburten sind möglich, aber es gibt auch Geburten, die eine Aufarbeitung benötigen. Dies gehört auch zum Prozess des Kinderkriegens. Und so sehr wir uns vorbereiten, mit den besten Intentionen hineingehen: Die Geburt ist immer ein Überraschungspaket. Doch trotz allem ist dieser Augenblick, Dein Kind das erste Mal im Arm zu halten ein unbeschreiblicher Moment. Nicht alles, was während der Geburt passiert ist, ist dann sofort vergessen. Das ist auch ein Problem unserer Gesellschaft, dass das oft so propagiert wird. Die jungen Mütter erfahren wenig wirklich Anteilnahme an den Umständen der Geburt ihres Kindes. Das was ich dachte als es vorbei war: „Nie wieder! Und ich habe es sogar laut ausgesprochen. Doch dann gaben sie mir Eliah in die Arme. Ein Moment der Befreiung und des Glücks, steckt im ersten Anblick Deines Kindes, es ist die Beste Entschädigung für alles was davor passiert ist.

Wie natürlich die zweite Geburt wird, dass weiß ich noch nicht aber es ist klar, ich möchte mich wieder darauf einlassen.

 

 

Wir bekommen ein zweites Kind!

In uns ist immer wieder diese Frage aufgeflackert: „Können wir das schaffen zwei Kinder großzuziehen?“ Ich glaube, diese Frage stellen sich viele Eltern. Man möchte seine Energie gut aufteilen können, sodass auch jedes Kind die Aufmerksamkeit bekommt, die wir uns für es wünschen.

Uns war sehr wichtig, dass wenn wir ein zweites Kind bekommen, dann sollte der Abstand zu unserem Sohn Eliah nicht so groß sein. So kam es, dass wir uns eben diese Frage ganz bewusst stellten und diese mit einem „Ja“ beantworteten.

Doch als es dann so weit war, wurde es uns schon etwas mulmig. War unsere Entscheidung richtig?

Aber natürlich war da auch eine große Freude über das Heranwachsen eines neuen Menschenlebens in mir. Die ersten 3 Monate waren sehr wichtig, sich an die neue Situation zu gewöhnen und auch Zweifel durften da sein. Nun sind wir voller Vorfreude auf unser zweites Kind.

Haben wir einen Masterplan? Alles bleibt zauberhaft unvorhersehbar.

Nein wir haben keinen Masterplan und wir wissen nicht, inwieweit sich unser Familienleben verändern wird. Alles bleibt zauberhaft unvorhersehbar. Jedoch ist eines ganz sicher, wir haben das Vertrauen, dass dieses Kind genau zur richtigen Zeit und in die richtige Familie geboren wird und dass wir ihm ein gutes und geborgenes Zuhause schenken werden. In dieser Haltung steckt auch das Vertrauen, dass wir die Kraft bekommen die wir brauchen um das Familienleben und die Verantwortung die dahinter stehen gut zu meistern.

 

Folge Deinem Wunsch Mutter oder Vater zu werden. Ein Plädoyer für die Elternschaft sensibler Menschen.

 

Ich höre immer wieder davon, dass sensible Menschen Angst davor haben eigene Kinder zu bekommen. Dahinter steckt oft die Frage: „Bin ich gut genug dafür? Kann ich es schaffen?“

Wenn Du Dir auch die Frage stellst, dann möchte ich Dir sagen, schon allein, weil Du Dir diese Frage stellst, kann es ein Indiz dafür sein, das Du eine gute Mutter oder ein guter Vater sein wirst. Du möchtest es gut machen und nicht nur Kinder bekommen, weil Du denkst, es gehört dazu. Genau, das ist sehr ehrenwert.

Ich glaube, dass sensible Menschen wunderbare Eltern sind uns habe dazu schon einmal einen Beitrag verfasst. Meine Gedanken dazu findest Du hier: http://achtsam-sensibel.de/hochsensible-eltern-sind-ein-geschenk/

Aber natürlich bringt, dass Elternsein auch Herausforderungen mit sich, das möchte, ich gar nicht bestreiten. Wichtig ist für sensible Eltern eine gute Balance zwischen den Bedürfnissen des Kindes und den eigenen zu finden. Dafür sind eine tragfähige Partnerschaft und familienfreundliche äußere Umstände, in denen diese Bedürfnisse ihren Platz finden können, von Vorteil.

Gerade dann, wenn, diese Faktoren gegeben sind, kann Elternschaft gelingen. Was hält Dich noch auf?

Mutter oder Vater zu werden ist immer ein Sprung in das kalte Wasser.

Wir wissen nicht, wie es sein wird, und können nicht in die Zukunft blicken, genau das macht das „Abenteuer Elternschaft“ aus. Doch wenn der Ruf stark ist, und die Basis gegeben ist, dann mache ich Dir Mut diesen Schritt zu wagen, er wird Dein Leben bereichern und Du wirst selbst daran wachsen.

 

Wir dürfen als Eltern ganz wir selbst sein, nicht mehr und nicht weniger.

Vielleicht wartest Du noch darauf ein besserer Mensch zu werden, um Kinder zu bekommen. Vielleicht wartest Du noch darauf organisiert oderkraftvoller zu werden. Oder das Du besser finanzielle Mittel hast,  was immer Du mit besser definierst. In der Angst nicht gut genug zu sein, um Kinder groß zu ziehen, steckt der Glaubenssatz besonders gut sein zu müssen. Die Realität sieht jedoch anders aus, wir alle machen auch als Eltern immer wieder Fehler. Ich habe den Glauben, dass „perfekte Eltern“ für Kinder schädlich sind. Unsere Kinder lernen gerade anhand unserer Fehler, wie man mit diesen umgehen kann. Und genau diese Fehler, können die Bindung zu unserem Kind stärken. Schließlich ist es nicht unbedingt schlimm Fehler zu machen, es kommt nur eben auf die Art an, wie wir mit ihnen umgehen. Und ob wir bereit sind im Zweifelfall uns, bei unseren Kindern zu entschuldigen. In unserem Umgang mit Fehlern dürfen wir ein Vorbild für unsere Kinder sein.

Die eigenen kindlichen Erfahrungen, können Angst vor dem Elternwerden erzeugen.

Viele feinfühlende Menschen haben unterschiedliche negative Erfahrungen in ihrer Kindheit gemacht. Diese sind auch ein Hemmfaktor, sich auf das Elternwerden einzulassen.

Wir können nicht die Vergangenheit ändern, doch wir können im Elternsein unseren eigenen Stil finden und unsere eigenen Werte dabei leben. Sobald wir Kinder haben, sind wir natürlich auch ganz nah in Verbindung mit den Erinnerungen aus unserer Kindheit. Vieles darf hochkommen, jedoch ist diese Situation auch sehr heilsam, diese Wunden dürfen im Kontakt mit unserem eigenen Kind heilen. Auch Traumata, die über Generationen hinweg weitergegeben wurden, könne aufgelöst werden. Wir sind frei, die Mutter oder Vater zu sein, der oder die wir sein wollen. Und wenn wir in alte Muster aus unserer Kindheit verfallen, wir vielleicht in einem Moment unseren Vater oder Mutter in uns wieder entdecken, selbst dann können wir diese Schemamodi mit Bewusstsein auflösen. Vielleicht ist da auch ein eigenes inneres Kind, das sich in manchen Situationen wütend oder traurig zeigt. Selbst das ist wertvoll, wenn wir achtsam mit diesen Anteilen umgehen und immer wieder in unser Erwachsenenselbst zurückkehren, um unsere Kinder gut begleiten zu können. Vielleicht hilft Dir Dein inneres Kind dabei, Dich gut in Deine Kinder einfühlen zu können. Oder Du entdeckst Deinen eigenen kindlichen Spieltrieb, den Du perfekt mit Deinem Kind ausleben kannst.

 

Ist es gut Kinder in diese Welt zu gebären?

Machst Du Dir auch Gedanken darüber, ob es gut, in diese scheinbar unberechenbare Welt Kinder zu gebären. Ich habe ein Ehepaar kennengelernt, die sich bewusst gegen Kinder entschieden haben, weil sie nicht die Zustände in der Welt ihren Kindern zumuten wollten. Sie glaubten an den kompletten Zusammenfall des Systems und chaotische Zustände in der Gesellschaft.

Das machte mich sehr traurig.

Ich glaube, wenn wir diese Frage mit einem Nein beantworten, dann ist auch jegliche Hoffnung für unsere Welt verloren. Kinder sind unsere Zukunft, sie bringen unbeschreiblich viel Licht in diese Welt.

Das heißt, wir dürfen auch selbst die Verantwortung sehen diese Welt für unsere Kinder zu einem besseren Ort zu machen.  Wir gestalten selbst unsere Welt, jeden Tag aufs Neue. Wir entscheiden, mit welcher Perspektive wir die Welt betrachten. Und diese Perspektive wird gerade durch den Kontakt mit Kindern auf magische Weise verändert. Wir erkennen wieder die vielen kleinen Details in unserer Umwelt, die wir ohne die Augen unserer Kinder nicht wahrnehmen würden. Es ist ein Geschenk.

Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du diesem Ruf ein Kind, oder vielleicht weitere Kinder zu bekommen vertrauensvoll folgen kannst. Uns wird die Kraft gegeben, die wir benötigen. Voraussetzung dafür ist, dass wir auch selbst gut für uns sorgen lernen.

Ich freue mich über Deine Kommentare.

Von Herzen Denise

 

P.S Du wünscht Dir Austausch und Begleitung? Ich lade Dich herzlich zu einem kostenlosen 30-min Inspirationscoaching ein, um ein Thema das Dir gerade auf der Seele brennt zu bearbeiten. Nutze diese Chance gerne. Ich freue mich auf Dich. Sende einfach eine Email an denise@achtsam-sensibel.de.

Selbstanspruch

Selbstanspruch

 

Ich musste heute an Momente zurückdenken, in denen ich nach meinem Gefühl scheiterte. Doch war das alles wirklich so wahr? Oder hatte ich nur einen überhöhten Anspruch an mich selbst?
Ein überhöhter Selbstanspruch ist ein großer Killer für unser Selbstvertrauen. Wir schwächen uns selbst dadurch. Deswegen stelle ich auch Dir heute die Frage: Welchen Anspruch hast Du an Dich? Strebst Du gelegentlich nach Perfektion, obwohl Du Doch eigentlich schon gut genug bist? Dann lasst uns heute mehr Bewusstsein in diese Situation bringen. Und auch nach den Ursachen forschen. Wir alle sind es von klein auf gewohnt, von außen beurteilt zu werden. Das fängt schon in der Schule an und kann einen Einfluss auf unser Selbstvertrauen haben.

Vielleicht können wir uns öfter selbst loben und uns auf die Schulter klopfen. Dabei können wir auch das Lob der anderen annehmen lernen. Deine Denise

Die Welt braucht genau Dich!

Lebendig

Dieses Zitat von Howard Thurman hat mich wirklich begeistert. Was macht Dich von tiefsten Herzen lebendig? Gerade wenn Du auf der Suche nach Deiner Berufung in dieser Welt bist, ist das eine sehr wichtige Fragen. Lebendig zu sein bedeutet für mich, dass ich nicht im Alltagsstress versinke. Sondern etwas tue, das mich im richtigen Maß herausfordert und mich stärker im Hier und Jetzt verweilen lässt. Das würde bedeuten, dass ich einen Zugang zu meinen Stärken gefunden habe und ich habe gelernt, sie auszuleben. Nun könnten wir Fragen: Passt mein Angebot mit der aktuellen Nachfrage zusammen? Kann ich mich überhaupt noch einbringen, denn genau das, was ich tun möchte, gibt es ja vielleicht schon?

Ich kenne diese Gedanken zu gut. Doch ich würde es als verpasste Chance sehen, wenn ich mich davon aufhalten lassen würde. Deswegen ermutige ich auch Dich, Deine Chance nicht zu verpassen.Denn Dich gibt es nur einmal und es gibt niemand, der Deine Berufung auf Deine Art und Weise leben könnte. Du bist einzigartig!

Von Herzen Denise

(Hoch)sensibilität-Leben mit angezogener Handbremse?

Bedeutet Hochsensibilität ein Leben mit angezogener Handbremse? Vielleicht kennst Du das auch, dass Du einfach mehr Zeit brauchst zur Verwirklichung Deiner Ziele. Ist es falsch sich Zeit zu lassen? Und was bedeutet das Wort Leistung für Dich?

Ich gehe heute in diesem Video, diesen Fragen nach.

Alles Liebe an Dich, Denise

Was ist Hochsensibilität?

In den Medien werden gelegentlich falsche Informationen über die Hochsensibilität gestreut. Es werden Begriffe wie Diagnose, Symptome und Therapiemöglichkeiten verwendet, die alle zur medizinischen Fachsprache gehören. Deswegen beschäftige ich mich heute mit der Frage: Ist Hochsensibilität eine Krankheit? Ich freue mich auf Deine Kommentare, gerne auch teilen, um das Bild der Hochsensibilität in der Gesellschaft zu verändern. Vielen Dank! Eure Denise

6 Gründe warum Meditation Deiner sensiblen Seele gut tut

Mein Weg zur Meditation begann im Alter von 10 Jahren. Damals bekam ich eine Einweisung in die Transzendentale Meditation von Maharishi Mahesh Yogi, einem indischen Guru, in Form eines Rituals. Feierlich wurde mir ein Mantra übergeben, das ich bis heute nicht vergessen habe. Die TM praktizierte ich ein paar Jahre, kam jedoch im Jugendalter davon ab. Erst viel später kam ich wieder zur Meditation, allerdings ein bodenständigere Form des Meditierens, der Vipassana-Meditation. Außerdem habe ich mich sehr intensiv mit der Achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (MBSR) von Jon Kabat-Zinn auseinandergesetzt, die mit ihren vielen Studien zur positiven Wirkung von Meditation, wissenschaftliche Hintergründe liefert. Gerade bin ich dabei eine Ausbildung zur Meditationslehrerin zu machen und freue mich bald Menschen in Meditationen begleiten zu dürfen.

Die Meditation ein ist fester Bestandteil meines Lebens geworden, auch wenn ich immer Phasen habe in den ich mal mehr oder weniger meditiere. Aber ich merke sofort den Unterschied. Und natürlich hängt es auch von der Tagesverfassung ab, manchmal fällt es mir wirklich schwer diese Auszeit zu nehmen, ich bin zappelig und komme schwer zur Ruhe. Doch auch, dass dürfen wir in der Meditation annehmen. Alles darf sein und wir müssen uns nichts erzwingen.

Meditation ist nicht „der“ Weg, sondern „ein“ Weg, sich näherzukommen.

Für mich ist Mediation keine bestimmte Technik, sondern ein Seinszustand. Das heißt, ich bin in diesem Moment bewusst bei mir, ich gehe mit meiner Aufmerksamkeit nach innen und komme dadurch zur Ruhe. Es ist meine Zeit-ganz für mich alleine- sie tut, mir wahnsinnig gut. Meditation ist eine von verschiedenen Möglichkeiten, diesen Seinszustand zu erreichen. Ich spreche hierbei von den Momenten puren Bewusstseins, in denen auch unsere Gedanken zur Ruhe kommen. Diese Haltung können wir auch in unserem Alltag mitnehmen. Und Schwups sind wir bei dem Begriff „Achtsamkeit“ angelangt, dem ganz im Moment sein. Wir nehmen dabei wahr, ohne unbedingt die Situation bewerten zu müssen.

Ich glaube viele Menschen haben Vorbehalte vor der Meditation. Vielleicht denken sie man müsste spirituell sein und bestimmte Qualitäten mitbringen, um zu meditieren. Meditation kann als langweilig empfunden werden. Viele Menschen haben auch Angst vor der Konfrontation mit sich selbst. Wir finden in diesem Leben viele Ablenkungen, um sich nicht mit sich selbst und seinen inneren Themen konfrontieren zu müssen. Bei der Meditation kann einiges hochkommen und es darf auch so sein. Wir nehmen es an und lassen die Gedanken kommen und gehen, ohne zu bewerten. Wir bearbeiten diese inneren Themen mit Hilfe unseres Unterbewusstseins und ohne uns anstrengen zu müssen.

Es gibt kein „richtiges“ Meditieren.

Es gibt Ratgeber, die aufzeigen wollen, wie man „richtig“ meditiert. Aber eigentlich gibt es kein richtiges Meditieren, denn Meditieren ist so simpel, dass man absolut nichts falsch machen kann. Es ist das Einfachste und zugleich das Schwierigste überhaupt. Meditation ist konzentriertes Nichtstun. Es erfordert Ausdauer, in der Stille zu verweilen, eine bestimmte Körperhaltung über längere Zeit einzunehmen und seinen Handlungsimpulsen nicht nachzugehen. Vielleicht möchtest Du nach kurzer Zeit etwas ganz anderes machen, aber Du meditierst weiter. Vielleicht kommen Gedanken hoch, doch Du lässt sie kommen und gehen, ohne zu bewerten. Alles was hoch kommt ist ok und darf sein. Wir sind stiller Betrachter unsere Gedanken und Gefühle und müssen sie nicht wegschieben. Sie kommen und gehen ganz natürlich, wie das Ein- und Ausatmen, das ohne unser Zutun geschieht.

DSC_0766

No-Mind- das Nichts- lässt uns Kraft tanken.

Dann tauchen wir immer mehr in den Zustand des „No-Mind“ wie Eckhart Tolle es nennt ein, dies sind immer längere Pausen zwischen unseren Gedanken. Wir kommen in einen puren Seinszustand, das Nichts. Und aus diesem Zustand können, wir neue Kraft tanken. Unser Geist kommt endlich zur Ruhe.

So nun aber jetzt zu den Gründen warum ich denke, dass Meditation gerade (aber nicht nur) sensiblen Menschen gut tut.

 1. Meditation hilft gegen Überreizung

Gerade dann, wenn in Deinem Leben viel passiert und Du eine Menge an Reizen in Dich aufnimmst, kann Meditation dabei helfen, Dich vor einem zu starken Überreizungszustand zu schützen. Es ist der Zustand, in dem überhaupt nichts mehr geht und nicht mehr die Frage im Raum steht, ob Du Dich ausruhen kannst, nein in diesem Zustand gibt es keine andere Möglichkeit als sich auszuruhen. Meditation kann Dir dabei helfen, übermäßige Reize von außen frühzeitig auszusperren, wenn wir eine Auszeit benötigen. Du kommst zur Ruhe und bist ganz bei Dir. Das heißt, in dieser Situation kannst Du das vorher Wahrgenommene neu ordnen, kommst vielleicht zu wichtigen Erkenntnissen und kannst daraus besser Handeln und Entscheidungen treffen. Meditation ist dann besonders hilfreich, wenn Du sie fest in Deinem Alltag integrierst. Dadurch lernst Du besser, mit den Reizen von außen umzugehen.

2. Meditation bietet eine wichtige Strukturierung in Deinem Alltag

Um gut mir Deiner Sensibilität umzugehen und auch von dem inneliegenden Potenzial zu profitieren, benötigst Du Ruhepausen. Wenn Du die Meditation in Deinen Alltag integrierst, wirst Du schon bald merken, dass Du auch mehr auf Dich und Deine Bedürfnisse achtest. Kurze Meditation, sie müssen zum Beispiel nur 5-10 Minuten lang sein, helfen Dir dabei gut zwischen einzelnen Aufgaben Switchen zu können. Du stellst Deinen Geist auf das Neue ein und schenkst ihm eine kurze Ruhepause. Aus dieser Ruhe kommt Deine Kraft. Diese Aussage ist für (hoch)sensible Menschen so essenziell. Alles andere führt zu Stress und unsere Kreativität wird erstickt.

3. Meditation reduziert den Stress.

Vielleicht hast Du manchmal das Gefühl, Du musst viele Dinge gleichzeitig erledigen. Oder, dass Dein Arbeitspensum eigentlich gerade nicht zu Deinem aktuellen Energielevel passt. Wenn Du das große Glück hast, Deine Arbeit frei einteilen zu können, dann kann Dir die Meditation helfen, neue Kraft zu sammeln. Aber auch als Arbeitnehmer gibt es die Möglichkeit bewusste Pausen zu machen, in denen Du Dich kurz in einen meditativen Zustand versetzt. Vielleicht kann Dir die Meditation dabei helfen, auch den Druck, den Du Dir selbst machst und Deine Ängste zu reduzieren. Manchmal verhilft uns die Meditation dazu, einen neuen Blickwinkel einzunehmen. In dem wir uns entspannen, finden wir Lösungen auf Probleme, die scheinbar aussichtslos erschienen. In der Ruhe liegt unsere Kraft. Die stressreduzierende Wirkung der Meditation wurde durch viele Studien bewiesen. Regelmäßiges Meditieren senkt unsere psychische Erregbarkeit und trägt zu einem gesteigerten Wohlbefinden bei. Auch unser Gehirn wird in seinen Strukturen verändert, wir lernen besser mit Stress umzugehen und können auch unsere Emotionen besser steuern. Das heißt gerade, wenn Du ein „Vielfühler“ bist, wird Dir die Meditation dabei helfen, Deine Gefühle besser annehmen zu können und gut mit ihnen umzugehen. Genau deswegen, weil Du sie nicht bewertest. Du lernst, Deine starken Emotionen zu akzeptieren.

4. Meditation hat Auswirkungen auf Deine physische Verfassung.

Körper und Seele bilden eine Einheit. Der Stress hat gefährliche Auswirkungen auf unseren Körper und führt bei andauernder Belastung zu Krankheit in vielfältiger Form. In dem Du meditierst, kommt auch Dein Körper zur Ruhe. Dein Herzschlag verlangsamt sich, das Stresshormon Kortisol wird abgebaut. Gerade wenn Du Dich in einem Zustand, dauerhafter Anspannung befindest, kann die Meditation für Dich ein Weg heraus sein. Verzweifel nicht, wenn es Zeit braucht, bis sich etwas verändert. Deine Seele und Dein Körper müssen erst verstehen, dass sie nicht mehr in Gefahr sind. Wenn Du Dein körperliches und seelisches Befinden reguliert hast, kann es sein, dass Du für Dich einen Weg gefunden hast, besser mit dem Stress umzugehen. Dadurch baust Du Resilienz auf, eine Widerstandskraft, die Dir dabei hilft auch in stürmischen Zeiten Vertrauen in Dich und das Leben zu haben.

5. Meditation fördert Deine Kreativität

Der Stress bremst Dich in Deiner Kreativität aus, eine Art Tunnelblick entsteht und es fällt Dir schwer einen Weg heraus zu sehen. In der Meditation gibst Du der Stille Raum, aus ihr heraus erwächst etwas in Dir und Deine Kreativität kann frei fließen. Gerade weil Dein Verstand eine Ruhepause hat. Du lernst, Deiner Intuition zu vertrauen. Als sensibler Mensch, kannst Du Deine innere Stimme ganz bewusst wahrnehmen. Und dies geschieht in der Stille, wenn Du lernst, dieser Intuition zu vertrauen, hast Du den Zugang zu Deiner Quelle gefunden. Sie erleichtert Dein Leben, weil Du Deinen inneren Impulsen nachgibst und Du Dich nicht ausschließlich von Deinem Verstand leiten lässt. Es ist Deine innere Weisheit, die für Dich und andere sehr hilfreich sein kann.

6. Mediation hilft Dir dabei, Dein Potenzial zu leben.

Dein sensibles Potenzial zu leben ist eine große Herausforderung, weil es bedeutet, dass Du einen Schritt heraus aus Deinem Schneckenhaus wagen musst. Das Schöne ist, dass Du durch die Meditation in dieses Schneckenhaus zurückkehren kannst, wann immer Du es brauchst. In dem Du regelmäßig meditierst, dockst Du immer wieder an diese Kraftquelle an. Wenn wir unser Potenzial, unsere Berufung als (hoch)sensibler Mensch leben wollen, dann müssen wir lernen gut für uns zu sorgen. Wir begreifen, dass gerade die Momente in der Stille uns auch in unserem aktiven Tun weiterbringen. In dem wir ständig nur am Machen sind, werden wir in unserem negativ Wohlbefinden beeinflusst. Es braucht diesen Wechsel von Anspannung und Entspannung. Du lernst durch die Meditation, Deine Grenzen wahrzunehmen und zu akzeptieren. Wenn eine ungute Anspannung erreicht ist, dann komm zurück in die Stille. Sie ist die Quelle, um Dein sensibles Potenzial zu leben.

Ich hoffe Dir hat der Beitrag gefallen. Wenn Du meine Arbeit unterstützen willst, dann teile ihn gerne oder lasse ein Kommentar darunter.

Schön, dass es Dich gibt!

Deine Vielfühlerin Denise

 

Persönliche Lebensthemen und inneres Wachstum

 

Ich bin davon überzeugt, dass die meisten von uns ein persönliches Lebensthema in sich zu bearbeiten haben. Das können innere Blockaden und Hindernisse sein, die jedoch die Kraft besitzen uns zu unserem wahren Potenzial zu führen. Wenn wir diese nicht verdrängen, bieten sie eine Chance für unser persönliches Wachstum.

Alles Liebe Denise

Achtsamkeit im Alltag: Bewusste Wahrnehmung

 

Wir nehmen tagtäglich unzählige Reize in uns auf, der Prozess der Reizaufnahme und Verarbeitung im zentralen Nervensystem ist ein unbewusster Mechanismus. Kennst Du das, dass sich plötzlich Deine Stimmung scheinbar aus dem Nichts verändert? Auch unser Verhalten, unsere Reaktion wird davon beeinflusst. Erst wenn Du tiefer darüber nachdenkst, was genau in Dir passiert ist, kann es sein, dass Du bemerkst, dass die innere Veränderung eine Ursache im Außen hat. Vielleicht eine ungute Kommunikation, ein Blick einer anderen Person, der etwas in Dir ausgelöst hat, eine größere Menschenmenge auf der Straße oder vielleicht warst Du in einem Café mit zu lauter Musik. (Hoch)sensible Menschen reagieren auf die Reize ihrer Umwelt sehr intensiv und nehmen die feinsten Details wahr. Jede Unstimmigkeit kann etwas im Inneren verändern. Gerade dann, wenn die Reize von außen zu stark und lang andauernd sind, ist die Gefahr der Überreizung groß. Dieses Gefühl äußert sich dadurch, dass Du am liebsten nichts mehr wahrnehmen möchtest und einfach Deine Ruhe brauchst. Das ist für (hoch)sensible Menschen immer wieder ein großes Thema.

Stelle Dir die Frage: Was habe ich konkret wahrgenommen und was hat es in mir ausgelöst?

Wenn Du diese Situation kennst, dann lade ich Dich ein, noch mehr Bewusstsein in Deine Wahrnehmung zu bringen. Stelle Dir die Frage: Was habe ich konkret wahrgenommen und was hat es in mir ausgelöst? Dann wird es Dir auch leichter fallen, die wahrgenommene Situation besser zu verstehen und mit ihr umzugehen. Vielleicht entstehen daraus konkrete Impulse für Dein persönliches Handeln und Du bringst das Wahrgenommene in einen näheren Kontext mit Dir und den handelnden Personen in Deinem Umfeld. Es steht in Deinem Ermessen, wann es gut ist, Deine Wahrnehmung zu analysieren. Ich bin ich davon überzeugt, umso bewusster wir werden, umso leichter wird es uns fallen, mit unserer (Hoch)sensibilität umzugehen.

flower-1393586_1280

Werde Dir bewusst, dass nicht alles etwas mit Dir selbst zu tun hat.

Dies finde ich einen ganz wichtigen Aspekt, da wir (hoch)sensiblen Menschen oft Situationen auf uns selbst beziehen, besonders im Kontakt mit anderen Menschen. Dann fühlen wir uns vielleicht schlecht, fragen uns was wir falsch gemacht haben und was wir hätten tun können. Doch vielleicht hatte Dein Gegenüber einfach nur einen schlechten Tag und Du kamst in Kontakt mit seiner Unbewusstheit. Lerne loszulassen, Situationen kommen und gehen. Schließe Deine Augen, atme dreimal tief durch und stelle Dir vor wie die Situation vor Deinem inneren Auge immer kleiner und kleiner wird, bis sie rosinengroß ist und allmählich verpufft. Sei dankbar für die Erfahrung, sie bringt Dich innerlich weiter.

Sei dankbar für Deine ausgeprägte Wahrnehmung und schätze jede Erfahrung wert.

Deine Wahrnehmungsfähigkeit ist ein Geschenk mit hohem Potenzial. Vielleicht wird es an der Zeit Deiner Wahrnehmung mehr zu trauen und Deiner Intuition Raum zu schenken. Vielleicht hast Du manchmal das Gefühl, dass aus dem Nichts etwas hochkommt. Es kann die Antwort auf eine Frage sein oder Du hast das Gefühl einen wichtigen Impuls erhalten zu haben. Sie sind oft das Ergebnis Deiner äußeren und inneren Wahrnehmung. Das heißt Du nimmst viel im Außen wahr hast aber auch die Fähigkeit Deine innere Wahrnehmung zu pflegen. Dazu gehören die Fragen: Was geht in mir vor? Was benötigt meine Seele im Moment? Wo fühlt sich etwas in mir unstimmig an? Die Introspektion, das Wahrnehmen innerer Vorgänge ist ein wichtiger Schlüssel zur Verarbeitung, gerade wenn es im Außen turbulent zu geht.

Dein Körper ist Dein Zuhause, deswegen schenke ihm Deine Aufmerksamkeit.

Vielleicht kennst Du das auch, wenn Du sehr im Kopf bist und in Deinen Gedanken, bleibt Dein Körper auf der Strecke. Da Körper und Geist eine Einheit bilden, ist es so wichtig ihm, Zeit zu schenken. Innere Anspannungen können sich in Deinen Körper manifestieren, das merkst Du zum Beispiel dann, wenn Du Kopfschmerzen hast oder Deine Schultern schmerzen. Ein Weg zu einer guten Körperwahrnehmung, ist der Bodyscan mit dieser Methode gehst Du in einer Meditation durch Deinen Körper und nimmst jeden Körperteil bewusst wahr. Du kannst auch in den schmerzenden Bereich Deines Körpers bewusst hinein atmen und Dir vorstellen wie Du dadurch zu Deiner Heilung beiträgst. Diese Übung mache ich gerne, wenn ich merke, dass ich zu sehr im Außen bin. Wenn wir unseren Körper gut wahrnehmen, können wir noch präsenter im Moment verweilen. Wir nehmen die Grenze wahr zwischen uns und dem Außen. Wir lernen somit uns abzugrenzen. Da ist das Bewusstsein, das wir die Welt und andere Menschen nicht verändern können, die Veränderung fängt in uns an.

body-925250_1920

Finde eine Balance Deiner inneren und äußeren Wahrnehmung.

Stell Dir die Frage: Wann ist es wichtig, im Außen präsent zu sein? Und wann ist es an der Zeit Ruhe zu suchen und nach innen zu gehen und dort hineinzuspüren, was Du Dir Gutes tun kannst. Eine gute Möglichkeit nach innen zu gehen ist die Meditation oder Du liegst Dich flach auf den Boden und nimmst Dich bewusst wahr. Nimm auch den Untergrund wahr der Dich trägt und falle in diese Erdung hinein. Atme tief und fülle Deinen Körper mit neuer Energie. Dann wirst Du auch, gut auf Deine Bedürfnisse achtgeben können und Dich vom außen zurückziehen, wenn es an der Zeit ist. Nutze Deine persönlichen Entspannungsmomente, es reichen dabei auch oft auch nur kurze Pausen, um Deine Energie wieder aufzuladen

Wir können nicht immer entscheiden, was wir von außen in uns aufnehmen.

Gewiss können wir nicht alle Reize der Umwelt aus dem Weg räumen, mit manchen Situationen müssen wir lernen zu leben und dabei versuchen, einen Ausgleich und Ruhe zu finden.

Es gibt jedoch auch viele Situationen, in denen ich mich bewusst entscheiden kann, welche Reize ich in mich aufnehme. Hierbei kommen wir zu dem Thema Konsum. Werde Dir besonders bewusst, dass alles, was Du in Dich aufnimmst, einen Einfluss auf Dich und Deine Seele hat. Seien es Informationen von außen wie zum Beispiel Nachrichten, bestimmte Inhalte in der Kommunikation oder nennen wir es Energien, die Du im Umgang mit Anderen wahrnimmst.

Deswegen stelle Dir heute diese folgenden Fragen:

Mit was beschäftigst Du Dich?
Welche Orte tun Dir gut und wo bist Du unruhig?
Mit wem kommunizierst Du im Alltag und welche Wirkung haben diese Gespräche auf Dich?
Was liest Du?
Welche Filme schaust Du Dir an?
Und welche Musik hörst Du?

Dies sind nur ein paar Teilbereiche, bestimmt fällt Dir noch mehr dazu ein.
Werde Dir besonders bewusst was Du täglich konsumierst. Was dringt in Dich ein und fließt durch hindurch? Wie fühlt sich das an? Bringt es Dich weiter auf dem Weg zu Dir selbst zu Deinem wahren Sein?

Was macht es mit Deiner Seele? Kommst Du zur Ruhe oder wühlt es Dich eher auf?
Welche Qualität haben all diese Dinge für Dich oder könntest Du darauf verzichten?

Werde zum Wächter Deiner sensiblen Seele.

Alles, was Du in Dich aufnimmst, formt Dein Wesen. Deswegen werde zum Wächter Deiner sensiblen Seele. Schütze Dich selbst vor Überreizung und Überförderung und schirme Dich ab vor negativen Außeneinflüssen, die Dir nicht gut tun. Das heißt nicht, dass Du Dich immer in Watte packen musst, manchmal, wenn es an der Zeit ist, kannst Du einen Schritt weitergehen und Deine Komfortzone verlassen. Aber nur dann, wenn es für Dich Sinn ergibt und es Dich weiter bringt. Oder, wenn es zum Wohl eines anderen Menschen geschieht, der Dir im Herzen liegt.

Selbstfürsorge

Was brauche ich, damit es mir gut geht? Diese Frage ist für sensible Menschen so wichtig. Es ist gut für sich zu sorgen und keineswegs egoistisch. Sensible Menschen haben zum Teil, das Wohl Anderer viel stärker im Blick als Ihr eigenes Wohl. Aber vergiss nicht, Du kannst nur Sorge für jemand anderen tragen, wenn Du auch auf Dich achtgibst.  Vielleicht erträgst Du eine Situation, die Dir und Deiner Seele schon längst nicht mehr gut tut. Wo ist es Zeit Grenzen zu setzen, um selbst nicht zu Schaden zu kommen? Es geht dabei nicht darum eine Parallelwelt aufzubauen, sondern einen Weg zu finden in dieser Welt gut zu leben. Es ist ein Weg der Dich stärkt und Deinem Wesen Raum schenkt.

Das bedeutet auch, konventionelle Wege zu verlassen und den Mut zu haben seinen eigenen Weg zu gehen.

Eine Informationsdiät kann Ruhe in Dein Leben bringen.

Vielleicht kennst Du das auch, Du machst die Zeitung auf und wirst als sensibler Mensch erschlagen von der vielen Negativität in dieser Welt. Von den Medien wird alles bis auf das kleinste Detail ausgeschlachtet. Mir tut das nicht gut und ich habe gemerkt, dass ich weniger Informationen erhalten möchte. Das heißt nicht, dass man plötzlich gar nichts mehr mitbekommt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass alle wichtigen Informationen zu mir kommen, gerade durch Gespräche mit anderen Menschen. Durch diese Haltung richte ich mich mehr auf das Positive aus. Das schafft den Ausgleich zu der ganzen Negativität in der Welt, wenn man auch die kleinen positiven Details des Alltags wahrnehmen kann.

Manchmal bekommen wir Informationen, die uns eigentlich egal sein könnten, aber wir beschäftigen uns trotzdem damit. Gute Beispiele dafür sind das Fernsehen, Facebook, Youtube etc. Das sind besondere Zeitfresser. Diese Medien sind nicht unbedingt schlecht, sondern teilen auch ganz viele gute Informationen, aber es fällt gelegentlich schwer, zu selektieren. Deswegen schaue ich mir die Startseite bei Facebook relativ selten an, sondern gehen direkt auf Seiten die mich interessieren. Was würde passieren, wenn wir die Zeit die wir für sinnlose Informationen in unser persönliches Wohlbefinden investieren würden? Vielleicht würde das unserem Alltag mehr Ruhe schenken.

drawing-1209629_1920-1

 Weniger Input kann Deine Kreativität fördern.

Aus dieser Ruhe heraus, wächst etwas in uns und wir werden wieder stärker selbst kreativ. Das heißt, gelegentlich ist es gut den Input zu minimieren, um mehr Output zu fördern. Was spricht aus Dir selbst, wenn Du die Stimmen und Informationen von außen reduzierst? Du Dich dem Außen entziehst und Dich der inneren Wahrnehmung widmest? Natürlich können Informationen auch immer wieder Impulse zur eigenen Kreativität geben. Aber es ist auch interessant, die Wurzeln Deiner Kreativität wieder neu zu entdecken. Die Kreativität erblüht im Alleinsein, in der Stille.

Ich hoffe ich konnte Dir mit diesem Blogbeitrag ein paar Impulse geben und freue mich über Kommentare zum Thema.

Von Herzen Denise