Category Archives: Hochsensibilität

Was ist Hochsensibilität?

In den Medien werden gelegentlich falsche Informationen über die Hochsensibilität gestreut. Es werden Begriffe wie Diagnose, Symptome und Therapiemöglichkeiten verwendet, die alle zur medizinischen Fachsprache gehören. Deswegen beschäftige ich mich heute mit der Frage: Ist Hochsensibilität eine Krankheit? Ich freue mich auf Deine Kommentare, gerne auch teilen, um das Bild der Hochsensibilität in der Gesellschaft zu verändern. Vielen Dank! Eure Denise

6 Gründe warum Meditation Deiner sensiblen Seele gut tut

Mein Weg zur Meditation begann im Alter von 10 Jahren. Damals bekam ich eine Einweisung in die Transzendentale Meditation von Maharishi Mahesh Yogi, einem indischen Guru, in Form eines Rituals. Feierlich wurde mir ein Mantra übergeben, das ich bis heute nicht vergessen habe. Die TM praktizierte ich ein paar Jahre, kam jedoch im Jugendalter davon ab. Erst viel später kam ich wieder zur Meditation, allerdings ein bodenständigere Form des Meditierens, der Vipassana-Meditation. Außerdem habe ich mich sehr intensiv mit der Achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (MBSR) von Jon Kabat-Zinn auseinandergesetzt, die mit ihren vielen Studien zur positiven Wirkung von Meditation, wissenschaftliche Hintergründe liefert. Gerade bin ich dabei eine Ausbildung zur Meditationslehrerin zu machen und freue mich bald Menschen in Meditationen begleiten zu dürfen.

Die Meditation ein ist fester Bestandteil meines Lebens geworden, auch wenn ich immer Phasen habe in den ich mal mehr oder weniger meditiere. Aber ich merke sofort den Unterschied. Und natürlich hängt es auch von der Tagesverfassung ab, manchmal fällt es mir wirklich schwer diese Auszeit zu nehmen, ich bin zappelig und komme schwer zur Ruhe. Doch auch, dass dürfen wir in der Meditation annehmen. Alles darf sein und wir müssen uns nichts erzwingen.

Meditation ist nicht „der“ Weg, sondern „ein“ Weg, sich näherzukommen.

Für mich ist Mediation keine bestimmte Technik, sondern ein Seinszustand. Das heißt, ich bin in diesem Moment bewusst bei mir, ich gehe mit meiner Aufmerksamkeit nach innen und komme dadurch zur Ruhe. Es ist meine Zeit-ganz für mich alleine- sie tut, mir wahnsinnig gut. Meditation ist eine von verschiedenen Möglichkeiten, diesen Seinszustand zu erreichen. Ich spreche hierbei von den Momenten puren Bewusstseins, in denen auch unsere Gedanken zur Ruhe kommen. Diese Haltung können wir auch in unserem Alltag mitnehmen. Und Schwups sind wir bei dem Begriff „Achtsamkeit“ angelangt, dem ganz im Moment sein. Wir nehmen dabei wahr, ohne unbedingt die Situation bewerten zu müssen.

Ich glaube viele Menschen haben Vorbehalte vor der Meditation. Vielleicht denken sie man müsste spirituell sein und bestimmte Qualitäten mitbringen, um zu meditieren. Meditation kann als langweilig empfunden werden. Viele Menschen haben auch Angst vor der Konfrontation mit sich selbst. Wir finden in diesem Leben viele Ablenkungen, um sich nicht mit sich selbst und seinen inneren Themen konfrontieren zu müssen. Bei der Meditation kann einiges hochkommen und es darf auch so sein. Wir nehmen es an und lassen die Gedanken kommen und gehen, ohne zu bewerten. Wir bearbeiten diese inneren Themen mit Hilfe unseres Unterbewusstseins und ohne uns anstrengen zu müssen.

Es gibt kein „richtiges“ Meditieren.

Es gibt Ratgeber, die aufzeigen wollen, wie man „richtig“ meditiert. Aber eigentlich gibt es kein richtiges Meditieren, denn Meditieren ist so simpel, dass man absolut nichts falsch machen kann. Es ist das Einfachste und zugleich das Schwierigste überhaupt. Meditation ist konzentriertes Nichtstun. Es erfordert Ausdauer, in der Stille zu verweilen, eine bestimmte Körperhaltung über längere Zeit einzunehmen und seinen Handlungsimpulsen nicht nachzugehen. Vielleicht möchtest Du nach kurzer Zeit etwas ganz anderes machen, aber Du meditierst weiter. Vielleicht kommen Gedanken hoch, doch Du lässt sie kommen und gehen, ohne zu bewerten. Alles was hoch kommt ist ok und darf sein. Wir sind stiller Betrachter unsere Gedanken und Gefühle und müssen sie nicht wegschieben. Sie kommen und gehen ganz natürlich, wie das Ein- und Ausatmen, das ohne unser Zutun geschieht.

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No-Mind- das Nichts- lässt uns Kraft tanken.

Dann tauchen wir immer mehr in den Zustand des „No-Mind“ wie Eckhart Tolle es nennt ein, dies sind immer längere Pausen zwischen unseren Gedanken. Wir kommen in einen puren Seinszustand, das Nichts. Und aus diesem Zustand können, wir neue Kraft tanken. Unser Geist kommt endlich zur Ruhe.

So nun aber jetzt zu den Gründen warum ich denke, dass Meditation gerade (aber nicht nur) sensiblen Menschen gut tut.

 1. Meditation hilft gegen Überreizung

Gerade dann, wenn in Deinem Leben viel passiert und Du eine Menge an Reizen in Dich aufnimmst, kann Meditation dabei helfen, Dich vor einem zu starken Überreizungszustand zu schützen. Es ist der Zustand, in dem überhaupt nichts mehr geht und nicht mehr die Frage im Raum steht, ob Du Dich ausruhen kannst, nein in diesem Zustand gibt es keine andere Möglichkeit als sich auszuruhen. Meditation kann Dir dabei helfen, übermäßige Reize von außen frühzeitig auszusperren, wenn wir eine Auszeit benötigen. Du kommst zur Ruhe und bist ganz bei Dir. Das heißt, in dieser Situation kannst Du das vorher Wahrgenommene neu ordnen, kommst vielleicht zu wichtigen Erkenntnissen und kannst daraus besser Handeln und Entscheidungen treffen. Meditation ist dann besonders hilfreich, wenn Du sie fest in Deinem Alltag integrierst. Dadurch lernst Du besser, mit den Reizen von außen umzugehen.

2. Meditation bietet eine wichtige Strukturierung in Deinem Alltag

Um gut mir Deiner Sensibilität umzugehen und auch von dem inneliegenden Potenzial zu profitieren, benötigst Du Ruhepausen. Wenn Du die Meditation in Deinen Alltag integrierst, wirst Du schon bald merken, dass Du auch mehr auf Dich und Deine Bedürfnisse achtest. Kurze Meditation, sie müssen zum Beispiel nur 5-10 Minuten lang sein, helfen Dir dabei gut zwischen einzelnen Aufgaben Switchen zu können. Du stellst Deinen Geist auf das Neue ein und schenkst ihm eine kurze Ruhepause. Aus dieser Ruhe kommt Deine Kraft. Diese Aussage ist für (hoch)sensible Menschen so essenziell. Alles andere führt zu Stress und unsere Kreativität wird erstickt.

3. Meditation reduziert den Stress.

Vielleicht hast Du manchmal das Gefühl, Du musst viele Dinge gleichzeitig erledigen. Oder, dass Dein Arbeitspensum eigentlich gerade nicht zu Deinem aktuellen Energielevel passt. Wenn Du das große Glück hast, Deine Arbeit frei einteilen zu können, dann kann Dir die Meditation helfen, neue Kraft zu sammeln. Aber auch als Arbeitnehmer gibt es die Möglichkeit bewusste Pausen zu machen, in denen Du Dich kurz in einen meditativen Zustand versetzt. Vielleicht kann Dir die Meditation dabei helfen, auch den Druck, den Du Dir selbst machst und Deine Ängste zu reduzieren. Manchmal verhilft uns die Meditation dazu, einen neuen Blickwinkel einzunehmen. In dem wir uns entspannen, finden wir Lösungen auf Probleme, die scheinbar aussichtslos erschienen. In der Ruhe liegt unsere Kraft. Die stressreduzierende Wirkung der Meditation wurde durch viele Studien bewiesen. Regelmäßiges Meditieren senkt unsere psychische Erregbarkeit und trägt zu einem gesteigerten Wohlbefinden bei. Auch unser Gehirn wird in seinen Strukturen verändert, wir lernen besser mit Stress umzugehen und können auch unsere Emotionen besser steuern. Das heißt gerade, wenn Du ein „Vielfühler“ bist, wird Dir die Meditation dabei helfen, Deine Gefühle besser annehmen zu können und gut mit ihnen umzugehen. Genau deswegen, weil Du sie nicht bewertest. Du lernst, Deine starken Emotionen zu akzeptieren.

4. Meditation hat Auswirkungen auf Deine physische Verfassung.

Körper und Seele bilden eine Einheit. Der Stress hat gefährliche Auswirkungen auf unseren Körper und führt bei andauernder Belastung zu Krankheit in vielfältiger Form. In dem Du meditierst, kommt auch Dein Körper zur Ruhe. Dein Herzschlag verlangsamt sich, das Stresshormon Kortisol wird abgebaut. Gerade wenn Du Dich in einem Zustand, dauerhafter Anspannung befindest, kann die Meditation für Dich ein Weg heraus sein. Verzweifel nicht, wenn es Zeit braucht, bis sich etwas verändert. Deine Seele und Dein Körper müssen erst verstehen, dass sie nicht mehr in Gefahr sind. Wenn Du Dein körperliches und seelisches Befinden reguliert hast, kann es sein, dass Du für Dich einen Weg gefunden hast, besser mit dem Stress umzugehen. Dadurch baust Du Resilienz auf, eine Widerstandskraft, die Dir dabei hilft auch in stürmischen Zeiten Vertrauen in Dich und das Leben zu haben.

5. Meditation fördert Deine Kreativität

Der Stress bremst Dich in Deiner Kreativität aus, eine Art Tunnelblick entsteht und es fällt Dir schwer einen Weg heraus zu sehen. In der Meditation gibst Du der Stille Raum, aus ihr heraus erwächst etwas in Dir und Deine Kreativität kann frei fließen. Gerade weil Dein Verstand eine Ruhepause hat. Du lernst, Deiner Intuition zu vertrauen. Als sensibler Mensch, kannst Du Deine innere Stimme ganz bewusst wahrnehmen. Und dies geschieht in der Stille, wenn Du lernst, dieser Intuition zu vertrauen, hast Du den Zugang zu Deiner Quelle gefunden. Sie erleichtert Dein Leben, weil Du Deinen inneren Impulsen nachgibst und Du Dich nicht ausschließlich von Deinem Verstand leiten lässt. Es ist Deine innere Weisheit, die für Dich und andere sehr hilfreich sein kann.

6. Mediation hilft Dir dabei, Dein Potenzial zu leben.

Dein sensibles Potenzial zu leben ist eine große Herausforderung, weil es bedeutet, dass Du einen Schritt heraus aus Deinem Schneckenhaus wagen musst. Das Schöne ist, dass Du durch die Meditation in dieses Schneckenhaus zurückkehren kannst, wann immer Du es brauchst. In dem Du regelmäßig meditierst, dockst Du immer wieder an diese Kraftquelle an. Wenn wir unser Potenzial, unsere Berufung als (hoch)sensibler Mensch leben wollen, dann müssen wir lernen gut für uns zu sorgen. Wir begreifen, dass gerade die Momente in der Stille uns auch in unserem aktiven Tun weiterbringen. In dem wir ständig nur am Machen sind, werden wir in unserem negativ Wohlbefinden beeinflusst. Es braucht diesen Wechsel von Anspannung und Entspannung. Du lernst durch die Meditation, Deine Grenzen wahrzunehmen und zu akzeptieren. Wenn eine ungute Anspannung erreicht ist, dann komm zurück in die Stille. Sie ist die Quelle, um Dein sensibles Potenzial zu leben.

Ich hoffe Dir hat der Beitrag gefallen. Wenn Du meine Arbeit unterstützen willst, dann teile ihn gerne oder lasse ein Kommentar darunter.

Schön, dass es Dich gibt!

Deine Vielfühlerin Denise

 

Persönliche Lebensthemen und inneres Wachstum

 

Ich bin davon überzeugt, dass die meisten von uns ein persönliches Lebensthema in sich zu bearbeiten haben. Das können innere Blockaden und Hindernisse sein, die jedoch die Kraft besitzen uns zu unserem wahren Potenzial zu führen. Wenn wir diese nicht verdrängen, bieten sie eine Chance für unser persönliches Wachstum.

Alles Liebe Denise

Achtsamkeit im Alltag: Bewusste Wahrnehmung

 

Wir nehmen tagtäglich unzählige Reize in uns auf, der Prozess der Reizaufnahme und Verarbeitung im zentralen Nervensystem ist ein unbewusster Mechanismus. Kennst Du das, dass sich plötzlich Deine Stimmung scheinbar aus dem Nichts verändert? Auch unser Verhalten, unsere Reaktion wird davon beeinflusst. Erst wenn Du tiefer darüber nachdenkst, was genau in Dir passiert ist, kann es sein, dass Du bemerkst, dass die innere Veränderung eine Ursache im Außen hat. Vielleicht eine ungute Kommunikation, ein Blick einer anderen Person, der etwas in Dir ausgelöst hat, eine größere Menschenmenge auf der Straße oder vielleicht warst Du in einem Café mit zu lauter Musik. (Hoch)sensible Menschen reagieren auf die Reize ihrer Umwelt sehr intensiv und nehmen die feinsten Details wahr. Jede Unstimmigkeit kann etwas im Inneren verändern. Gerade dann, wenn die Reize von außen zu stark und lang andauernd sind, ist die Gefahr der Überreizung groß. Dieses Gefühl äußert sich dadurch, dass Du am liebsten nichts mehr wahrnehmen möchtest und einfach Deine Ruhe brauchst. Das ist für (hoch)sensible Menschen immer wieder ein großes Thema.

Stelle Dir die Frage: Was habe ich konkret wahrgenommen und was hat es in mir ausgelöst?

Wenn Du diese Situation kennst, dann lade ich Dich ein, noch mehr Bewusstsein in Deine Wahrnehmung zu bringen. Stelle Dir die Frage: Was habe ich konkret wahrgenommen und was hat es in mir ausgelöst? Dann wird es Dir auch leichter fallen, die wahrgenommene Situation besser zu verstehen und mit ihr umzugehen. Vielleicht entstehen daraus konkrete Impulse für Dein persönliches Handeln und Du bringst das Wahrgenommene in einen näheren Kontext mit Dir und den handelnden Personen in Deinem Umfeld. Es steht in Deinem Ermessen, wann es gut ist, Deine Wahrnehmung zu analysieren. Ich bin ich davon überzeugt, umso bewusster wir werden, umso leichter wird es uns fallen, mit unserer (Hoch)sensibilität umzugehen.

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Werde Dir bewusst, dass nicht alles etwas mit Dir selbst zu tun hat.

Dies finde ich einen ganz wichtigen Aspekt, da wir (hoch)sensiblen Menschen oft Situationen auf uns selbst beziehen, besonders im Kontakt mit anderen Menschen. Dann fühlen wir uns vielleicht schlecht, fragen uns was wir falsch gemacht haben und was wir hätten tun können. Doch vielleicht hatte Dein Gegenüber einfach nur einen schlechten Tag und Du kamst in Kontakt mit seiner Unbewusstheit. Lerne loszulassen, Situationen kommen und gehen. Schließe Deine Augen, atme dreimal tief durch und stelle Dir vor wie die Situation vor Deinem inneren Auge immer kleiner und kleiner wird, bis sie rosinengroß ist und allmählich verpufft. Sei dankbar für die Erfahrung, sie bringt Dich innerlich weiter.

Sei dankbar für Deine ausgeprägte Wahrnehmung und schätze jede Erfahrung wert.

Deine Wahrnehmungsfähigkeit ist ein Geschenk mit hohem Potenzial. Vielleicht wird es an der Zeit Deiner Wahrnehmung mehr zu trauen und Deiner Intuition Raum zu schenken. Vielleicht hast Du manchmal das Gefühl, dass aus dem Nichts etwas hochkommt. Es kann die Antwort auf eine Frage sein oder Du hast das Gefühl einen wichtigen Impuls erhalten zu haben. Sie sind oft das Ergebnis Deiner äußeren und inneren Wahrnehmung. Das heißt Du nimmst viel im Außen wahr hast aber auch die Fähigkeit Deine innere Wahrnehmung zu pflegen. Dazu gehören die Fragen: Was geht in mir vor? Was benötigt meine Seele im Moment? Wo fühlt sich etwas in mir unstimmig an? Die Introspektion, das Wahrnehmen innerer Vorgänge ist ein wichtiger Schlüssel zur Verarbeitung, gerade wenn es im Außen turbulent zu geht.

Dein Körper ist Dein Zuhause, deswegen schenke ihm Deine Aufmerksamkeit.

Vielleicht kennst Du das auch, wenn Du sehr im Kopf bist und in Deinen Gedanken, bleibt Dein Körper auf der Strecke. Da Körper und Geist eine Einheit bilden, ist es so wichtig ihm, Zeit zu schenken. Innere Anspannungen können sich in Deinen Körper manifestieren, das merkst Du zum Beispiel dann, wenn Du Kopfschmerzen hast oder Deine Schultern schmerzen. Ein Weg zu einer guten Körperwahrnehmung, ist der Bodyscan mit dieser Methode gehst Du in einer Meditation durch Deinen Körper und nimmst jeden Körperteil bewusst wahr. Du kannst auch in den schmerzenden Bereich Deines Körpers bewusst hinein atmen und Dir vorstellen wie Du dadurch zu Deiner Heilung beiträgst. Diese Übung mache ich gerne, wenn ich merke, dass ich zu sehr im Außen bin. Wenn wir unseren Körper gut wahrnehmen, können wir noch präsenter im Moment verweilen. Wir nehmen die Grenze wahr zwischen uns und dem Außen. Wir lernen somit uns abzugrenzen. Da ist das Bewusstsein, das wir die Welt und andere Menschen nicht verändern können, die Veränderung fängt in uns an.

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Finde eine Balance Deiner inneren und äußeren Wahrnehmung.

Stell Dir die Frage: Wann ist es wichtig, im Außen präsent zu sein? Und wann ist es an der Zeit Ruhe zu suchen und nach innen zu gehen und dort hineinzuspüren, was Du Dir Gutes tun kannst. Eine gute Möglichkeit nach innen zu gehen ist die Meditation oder Du liegst Dich flach auf den Boden und nimmst Dich bewusst wahr. Nimm auch den Untergrund wahr der Dich trägt und falle in diese Erdung hinein. Atme tief und fülle Deinen Körper mit neuer Energie. Dann wirst Du auch, gut auf Deine Bedürfnisse achtgeben können und Dich vom außen zurückziehen, wenn es an der Zeit ist. Nutze Deine persönlichen Entspannungsmomente, es reichen dabei auch oft auch nur kurze Pausen, um Deine Energie wieder aufzuladen

Wir können nicht immer entscheiden, was wir von außen in uns aufnehmen.

Gewiss können wir nicht alle Reize der Umwelt aus dem Weg räumen, mit manchen Situationen müssen wir lernen zu leben und dabei versuchen, einen Ausgleich und Ruhe zu finden.

Es gibt jedoch auch viele Situationen, in denen ich mich bewusst entscheiden kann, welche Reize ich in mich aufnehme. Hierbei kommen wir zu dem Thema Konsum. Werde Dir besonders bewusst, dass alles, was Du in Dich aufnimmst, einen Einfluss auf Dich und Deine Seele hat. Seien es Informationen von außen wie zum Beispiel Nachrichten, bestimmte Inhalte in der Kommunikation oder nennen wir es Energien, die Du im Umgang mit Anderen wahrnimmst.

Deswegen stelle Dir heute diese folgenden Fragen:

Mit was beschäftigst Du Dich?
Welche Orte tun Dir gut und wo bist Du unruhig?
Mit wem kommunizierst Du im Alltag und welche Wirkung haben diese Gespräche auf Dich?
Was liest Du?
Welche Filme schaust Du Dir an?
Und welche Musik hörst Du?

Dies sind nur ein paar Teilbereiche, bestimmt fällt Dir noch mehr dazu ein.
Werde Dir besonders bewusst was Du täglich konsumierst. Was dringt in Dich ein und fließt durch hindurch? Wie fühlt sich das an? Bringt es Dich weiter auf dem Weg zu Dir selbst zu Deinem wahren Sein?

Was macht es mit Deiner Seele? Kommst Du zur Ruhe oder wühlt es Dich eher auf?
Welche Qualität haben all diese Dinge für Dich oder könntest Du darauf verzichten?

Werde zum Wächter Deiner sensiblen Seele.

Alles, was Du in Dich aufnimmst, formt Dein Wesen. Deswegen werde zum Wächter Deiner sensiblen Seele. Schütze Dich selbst vor Überreizung und Überförderung und schirme Dich ab vor negativen Außeneinflüssen, die Dir nicht gut tun. Das heißt nicht, dass Du Dich immer in Watte packen musst, manchmal, wenn es an der Zeit ist, kannst Du einen Schritt weitergehen und Deine Komfortzone verlassen. Aber nur dann, wenn es für Dich Sinn ergibt und es Dich weiter bringt. Oder, wenn es zum Wohl eines anderen Menschen geschieht, der Dir im Herzen liegt.

Selbstfürsorge

Was brauche ich, damit es mir gut geht? Diese Frage ist für sensible Menschen so wichtig. Es ist gut für sich zu sorgen und keineswegs egoistisch. Sensible Menschen haben zum Teil, das Wohl Anderer viel stärker im Blick als Ihr eigenes Wohl. Aber vergiss nicht, Du kannst nur Sorge für jemand anderen tragen, wenn Du auch auf Dich achtgibst.  Vielleicht erträgst Du eine Situation, die Dir und Deiner Seele schon längst nicht mehr gut tut. Wo ist es Zeit Grenzen zu setzen, um selbst nicht zu Schaden zu kommen? Es geht dabei nicht darum eine Parallelwelt aufzubauen, sondern einen Weg zu finden in dieser Welt gut zu leben. Es ist ein Weg der Dich stärkt und Deinem Wesen Raum schenkt.

Das bedeutet auch, konventionelle Wege zu verlassen und den Mut zu haben seinen eigenen Weg zu gehen.

Eine Informationsdiät kann Ruhe in Dein Leben bringen.

Vielleicht kennst Du das auch, Du machst die Zeitung auf und wirst als sensibler Mensch erschlagen von der vielen Negativität in dieser Welt. Von den Medien wird alles bis auf das kleinste Detail ausgeschlachtet. Mir tut das nicht gut und ich habe gemerkt, dass ich weniger Informationen erhalten möchte. Das heißt nicht, dass man plötzlich gar nichts mehr mitbekommt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass alle wichtigen Informationen zu mir kommen, gerade durch Gespräche mit anderen Menschen. Durch diese Haltung richte ich mich mehr auf das Positive aus. Das schafft den Ausgleich zu der ganzen Negativität in der Welt, wenn man auch die kleinen positiven Details des Alltags wahrnehmen kann.

Manchmal bekommen wir Informationen, die uns eigentlich egal sein könnten, aber wir beschäftigen uns trotzdem damit. Gute Beispiele dafür sind das Fernsehen, Facebook, Youtube etc. Das sind besondere Zeitfresser. Diese Medien sind nicht unbedingt schlecht, sondern teilen auch ganz viele gute Informationen, aber es fällt gelegentlich schwer, zu selektieren. Deswegen schaue ich mir die Startseite bei Facebook relativ selten an, sondern gehen direkt auf Seiten die mich interessieren. Was würde passieren, wenn wir die Zeit die wir für sinnlose Informationen in unser persönliches Wohlbefinden investieren würden? Vielleicht würde das unserem Alltag mehr Ruhe schenken.

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 Weniger Input kann Deine Kreativität fördern.

Aus dieser Ruhe heraus, wächst etwas in uns und wir werden wieder stärker selbst kreativ. Das heißt, gelegentlich ist es gut den Input zu minimieren, um mehr Output zu fördern. Was spricht aus Dir selbst, wenn Du die Stimmen und Informationen von außen reduzierst? Du Dich dem Außen entziehst und Dich der inneren Wahrnehmung widmest? Natürlich können Informationen auch immer wieder Impulse zur eigenen Kreativität geben. Aber es ist auch interessant, die Wurzeln Deiner Kreativität wieder neu zu entdecken. Die Kreativität erblüht im Alleinsein, in der Stille.

Ich hoffe ich konnte Dir mit diesem Blogbeitrag ein paar Impulse geben und freue mich über Kommentare zum Thema.

Von Herzen Denise

 

Achtsamkeit im Alltag: Einen geliebten Menschen wirklich „sehen“

 

Schaue doch heute einen Menschen der Dir Nahe steht, ganz intensiv an. Sei es Dein Partner/in, dein Kind oder einen engen Freund.

Was fällt Dir auf? Hat sich dieser Mensch vielleicht in letzter Zeit verändert und Dir nicht aufgefallen?

Fokussiere Dich auf ein Merkmal, wie wäre es denn mit Sommersprossen zählen?
Schaut euch intensiv in die Augen. Richte auch Deinen Blick nach innen. Was macht die Person so besonders wertvoll für Dich? Welche Persönlichkeitsmerkmale dieser Person machen Dir Freude? In welchem Bereich hast Du immer noch die Tendenz die Person verändern zu wollen? Anstatt sie so zu akzeptieren wie sie ist.

Was macht die Person wertvoll für Dich?

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Oft haben auch die negativen Merkmale eines Menschen im Alltag einen stärkeren Einfluss auf uns. Wir alle haben Licht und Schatten in uns. Dann ist es vielleicht gut sich wieder stärker auf die positiven Eigenschaften dieses geliebten Menschen zu konzentrieren.

Was verbindet Dich mit diesem Menschen? Warum empfindest Du Liebe?

Vielleicht ist dieser Mensch zu einem „Inventar“ Deines Lebens geworden. Dieser Mensch gehört ganz einfach dazu. Und das ist etwas Wunderschönes, da wir eine Art Sicherheit erleben, dass dieser Mensch sich nicht einfach von uns distanzieren wird. Doch diese Sicherheit kann uns auch blind machen für die Beziehung, für die Bedürfnisse des Anderen oder die eigene Bedürftigkeit.

Durch einen achtsamen Blick kann die Liebe wachsen und sich weiter formen.

Wir nehmen nicht mehr alles als Selbstverständlichkeit an und können dadurch unsere Liebe mehr nach außen tragen. Gerade in Liebesbeziehungen kann somit, das Feuer neu entfacht werden. Dann ist es auch möglich neue Ausdrucksformen der Liebe zu finden, die die Beziehung erneuern und für Spannung sorgen.

Ich lade Dich heute ein genauer hinzusehen. Erfreue Dich daran was Du siehst und lass die Liebe fließen.

Alles Liebe,

Eure Denise

P.S Willst Du mehr erfahren? Dann trage Dich doch gerne in meinen Newsletter ein. Er funktioniert jetzt endlich!!!! Ich freue mich wenn wir uns als sensible Menschen vernetzen 🙂

Annehmen was ist…

Das Leben anzunehmen, wie es sich im Moment zeigt, ist immer wieder eine große Herausforderung.Wenn wir versuchen Situationen krampfhaft zu verändern, befinden wir uns in einer Art Kampfhaltung, die stark an unseren Kräften zehrt und zu Stress führt. Manchmal ist es dann gut aus dem Tun ins Fühlen zu kommen.

Durch die Annahme verbinden wir uns wieder stärker mit unserer eigenen Intuition und Kreativität, die letztendlich eine große Kraft zur Veränderung sein können. Wo in Deinem Leben, bist Du am Kämpfen? Was löst das in Dir aus? Und was bräuchtest Du, um loszulassen? Die Basis für alles ist das Vertrauen, in das Leben, in Deine Mitmenschen und Deine eigenen inneren Kräfte.

 

Grow- Wachse in Deine Größe.

 

Oft kommen manche Impulse genau im richtigen Moment in unser Leben. Seien sie durch Bilder, Gelesenes, Sprüche etc. inspiriert. Heute hat mich die Statusmeldung von einer Freundin fast umgehauen.

„ If you want to achieve greatness stop asking for permission.“

Es war so passend zu meinen Gedanken der letzten Tage, die von Euphorie, zögerlichem Fragen, Zweifeln und tiefen Ängsten erfüllt waren. Vielleicht frage auch ich noch nach einer Erlaubnis, das zu tun, was ich liebe.

Wer könnte Dir diese Erlaubnis geben, als nur Du selbst.

Vielleicht denken wir um das zu tun was wir wirklich wollen brauchen wir erst noch weitere Ausbildungen, irgendein Diplom oder einen Titel.
Wartest Du auf noch darauf, dass Dir jemand die Erlaubnis gibt? Aber wer sollte sie Dir geben als nur Du selbst? Schließlich bist Du in eine relativ freie Gesellschaft hinein geboren worden und der Spielraum Dein Leben nach Deinen Möglichkeiten zu gestalten ist sehr weit gesetzt.Und dann kommt dieser Mensch oder dieser Stempel, der Dir die Erlaubnis gibt und was dann? Hättest Du dann wirklich das Vertrauen in Deine eigenen inneren Kräfte?

Selbstvertrauen baut sich durch Erfahrung auf.

Dein eigenes Selbstvertrauen kann sich nur durch Erfahrungen aufbauen, die Du im Umgang mit Deinen Fähigkeiten machst. Du kommst ins Tun und erzielst persönliche Erfolge. Learning by doing ist das Stichwort. Nur wenn Du ins Tun kommst, bekommst Du ein Gefühl dafür, wo Deine Stärken liegen. Es ist ein gutes Gefühl sich durch die Erfahrungen weiter entwickeln zu können. Theorie und Praxis werden dadurch vereint.

Grenzerfahrungen sind wichtig, um in deine eigene Größe zu kommen.

Das Erfahren Deiner eigenen Grenzen zeigt Dir auf, wo Du Dich noch weiter entwickeln darfst. Immer wieder möchte uns, unser Verstand vorgaukeln, dass wir keine Fehler machen dürfen. Wir malen uns immer wieder das Schlimmste aus und dies hält uns davon ab, ins Tun zu kommen. Doch das Machen eines Fehlers, schenkt uns Selbstvertrauen, da wir durch neue Lösungsstrategien unsere Situation verändern können. Vielleicht ist es gut im Auge zu behalten, dass aus einigen scheinbaren Fehlern und Irrtümern, schon viele große Dinge in dieser Welt entstanden, gerade mit Blick auf die Wissenschaft.

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Wir haben oft Angst vor unser Größe uns Sabotieren uns dabei selbst.

Wenn wir wirklich die innere Größe in uns zulassen würden, dann müssten wir ins Tun kommen. Vielleicht haben wir eine scheiß Angst davor, denn kommen wir in unsere Größe und wir müssten diese vielleicht nach außen zeigen. Wir müssten etwas von uns offenbaren und die Erwartungshaltung Anderer uns gegenüber würde vielleicht steigen.Vielleicht treffen wir gerade deshalb die falschen Entscheidungen, weil wir es somit gar nicht versuchen müssen. Dann können wir schön, mit einer Tüte Popcorn vor der Glotze sitzen, haben es kuschelig warm und müssen uns nicht in die ach so harte Welt da draußen trauen.Lieber schön in alten Gefilden bleiben und bloß nichts riskieren.

Deine innere Größe ist ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang

Aber was wenn Du es nicht einfach versuchst… Vielleicht wirst Du es für immer betreuen. Wir haben doch nur verdammt noch mal dieses eine Leben. Warum etwas nicht einfach versuchen? Warum nicht einfach weiter gehen. Und egal was passiert, dass Abenteuer und die Lernerfahrung waren es bestimmt wert. Jede Grenzerfahrung bringt uns weiter und jeder Erfolg stärkt unser Selbstvertrauen.

Was ist eigentlich deine größte Angst?

Oft sind unsere Ängste, übersteigert und fernab der Realität. Dies wird uns dann bewusst, wenn wir uns wirklich fragen: Was ist das Schlimmste, dass passieren könnte?Wir haben zumeist einfach Angst davor, uns lächerlich zu machen. In einem Interview der letzten Wochen hörte ich einen tollen Satz:

„Sich lächerlich zu machen ist ein Muskel der trainiert werden möchte“.

Ja, dann mach Dich eben lächerlich oder nicht. Aber wenigstens warst Du dann Du selbst. Du lebst- ja Du lebst und wenn Du Dich nur anpasst, dann bist Du wahrhaft tot. Und mal ehrlich, die Menschen, die sich über Dich lächerlich machen würden, wie oft könntest Du im Gegenzug nicht das Gleiche tun. Vergiss nicht, es gibt überall Gleichgesinnte.
Oh ja es sind direkt Worte an euch, aber auch an mich selbst. Es musste raus.Aber das soll jetzt nicht heißen, dass wir es überstürzen müssen.
Wir dürfen wachsen, in ganz kleinen Schritten.

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Gehe weiter, in kleinen Schritten.

Frage Dich doch heute mal, welcher kleinen Herausforderung möchte ich mich stellen?
Was ist der kleinste Schritt, den ich heute gehen kann? Dann tue ihn und klopfe Dir danach auf die Schulter. Du bist wunderbar- Deine Größe ist wunderbar. Und es gibt Menschen da draußen, die sie schätzen werden. Aber dafür gibt es nur einen Weg: Zeige Dich.

Alles Liebe an euch
Denise

 

Bilder:
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